GroKo

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Juni 3, 2019 Uncategorized 0

oder

Das Ende des Stillstands ist in Sicht

Man kann nur hoffen, dass der Ideenreichtum, dieses Fehlgebilde am Leben zu erhalten, endlich versiegt. Zwei Parteien, die als solche nur noch wahrzunehmen waren, wenn es wieder mal Zoff gab.

Zwei Parteien, bei denen man sich darauf verlassen konnte, dass weder Volkes Wille noch Volkes Wohl entscheidend für Entscheidungen waren … so es überhaupt welche gab.

Wann sollte es auch dazu kommen? Das Personal-Karussell kam immer dann richtig in Schwung, wenn wieder einmal eine Wahl vergeigt worden war. Und ohne Karussell-Bremser flogen einem die Gondeln nur so um die Ohren.

Bätschi hat es begriffen: Mit solchen Freunden musste man sich um einen Mangel an Feinden keine Sorgen machen. Ähnlichkeiten mit unserer Kanzlerin samt Gefolge, von dem sie sich hin und wieder überholen ließ, sind erkennbar.

Frau Nahles ist noch nicht ganz weg, AKK ist noch da. Und schon kommt man auf die glorreiche Idee, dass es nicht nur auf Personen ankommt, die Sache, zwischen den Partnern kaum noch zu erkennen oder gar zu unterscheiden, rückt plötzlich in den Vordergrund.

Aber noch gewichtiger scheint das verzweifelte Bemühen um den Fortgang des Stillstands. Wahlen? Die endgültige Bestrafung durch den Wähler? Zu riskant.

In beiden Parteien mehren sich die Stimmen, die nach einem Ende der Zwangsehe rufen. Einer Ehe, die den Partnern und den Regierten Stillstand und Rückschritt gebracht haben. Diese Stimmen werden sich, so meine Prognose, durchsetzen. Der Versuch, einen Handel mit den Grünen zu erreichen, wird hoffentlich scheitern.

Neuwahlen können eine Zeitenwende und die Schüler zurück in die Schule bringen. Eine recht optimistische Sicht.

Aber sicher ist eine Aussage:

Schlechter kann es nicht mehr werden.

 

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